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Klangkosmos Weltmusik: NRW-Konzertreihe in Gelsenkirchen
» Albrecht Maurer & Bassem Hawar · Deutschland: Crossover Bagdad Köln
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Gelsenkirchen Barock: Meisterkonzerte für Alte Musik
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Programm

 

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Albrecht Maurer & Bassem Hawar · Deutschland

Crossover Bagdad Köln

Freitag
22. März
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Maurer
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de





Die beiden in Köln lebenden Meistermusiker Albrecht Maurer und Bassem Hawar treffen sich erstmals 2015 zu einem Konzert. Es folgen weiter Gastspiele, u.a. als Höhepunkt ein Konzert im Kölner Dom im September 2016.

In "Crossover Bagdad Köln" spielen sie verschiedenartige Streichinstrumente ihres jeweiligen Kulturraums, schaffen eigene Kompositionen speziell für diese Instrumente. Ihre synkopische Musik auf der Basis einer Spurensuche in ihrer jeweiligen musikalischen Heimat ist beseelt von ihrer Reiselust. So verwandt ihre Tonerzeugung sein mag, so unterschiedlich ist der Klang, Ornamentik und die musikalische Sozialisation. Es begegnen sich Archaisches ebenso wie Klassisches und Zeitgenössisches aus Orient und Okzident.

Traditionell wird die Djoze im Irak aus einer halben Kokosnuß hergestellt, ihre Öffnung mit einer Fischhaut oder Rinderherzmembran verschlossen. Bassem baut seine Instrumente selbst und entwickelte sie so weiter, daß er arabische und europäische Musik spielen kann. Nach seinem Entwurf werden heute Instrumente als "Bassems Djoze" gebaut.
Albrecht Maurer spielt eine gotische Fidel mit 5 Saiten, die nach mittelalterlichen Fresken rekonstruiert wurde und mit Naturdarmsaiten gespielt wird. Sie hat als Besonderheit eine doppelte D-Saite, um einen durchgehenden Bordunklang zu erzeugen.

Der Geiger und Komponist Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule Köln. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte Albrecht Maurer durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris. Albrecht Maurer wirkte bei mehr als 60 Rundfunk Produktionen mit und veröffentlichte zahlreiche CDs. Er arbeitete mit namenhaften Musikern verschiedener Genres und zusammen mit Norbert Rodenkirchen spielt er im Pariser Ensemble Dialogos.

Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad die irakische Spießgeige Djoze und spielte danach in verschieden Ensembles sowie dem staatlichen Sinfonieorchester. Seit 2000 lebt er in Deutschland. Mit Saad Thamir gründete er die Ensembles Lagash, Ahoar und Sidare. Er gibt Konzerte in zahlreichen europäischen, arabischen und einigen asiatischen Ländern. Er ist Preisträger des Weltmusikpreises creole NRW 2006 und des creole Bundeswettbewerbs 2008. Aktuell spielt er in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maqam (Norouz Ensemble) über europäische mittelalterliche Musik (Sanstierce) bis hin zu Flamenco (Trio Ziryab), Neuer Musik und experimentellem Jazz. Auch bei solistischen Auftritten in verschiedenen Projektensembles kann man seine Virtuosität bewundern.


Albrecht Maurer – Fidel, Violine, Rebec, Kniegeige
Bassem Hawar – verschiedene Djoze-Arten

 

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Quartetoukan · Israel

Arabo-jüdische Begegnungen

Donnerstag
18. April
20 Uhr

Eintritt frei
Solan
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Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

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Organisation alba kultur, Köln

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www.klangkosmos-nrw.de


Gefördert durch die

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in Zusammenarbeit mit

Quartetoukan bringt Kulturen und Menschen im Nahen Osten durch Musik zusammen. Ihre Konzerte ermöglichen seltene Begegnungen zwischen Flamenco, Klezmer und arabischer Volksmusik, Lieder von Fairouz und Melodien von Leah Goldberg, die speziell für Quartetoukan neu arrangiert wurden.

Diese Zusammenarbeit von Musikern verschiedener Kulturen spiegelt die multikulturelle israelische Gesellschaft heute mit ihrem immensen kulturellen Reichtum wider. Die Ethik ihrer Arbeit ist das respektvolle gegenseitige Zuhören und der Dialog mit Musik, der eine Grundlage für menschliche Harmonie und Hoffnungsträger für friedfertiges Zusammenleben ist. Quartetoukan wurde bekannt durch ein legendäres jüdisch-arabisches Konzert im Hafen von Jaffa, das im populären Programm 'Mima'amakim' des israelischen Rundfunks ausgestrahlt wurde. Seit dem spielte das Ensemble auf dem Internationalen Oud Festival in Jerusalem 2013; gewann den Preis des Internationalen Jüdischen Musikfestival in Amsterdam 2014 und wurde 2016 zu den ACHAVA Festspielen nach Erfurt eingeladen.

Miriam Toukan ist Herz und Stimme des Quartetts und dem breitem Publikum aus der israelischen Version von "American Idol" sowie als künstlerische Friedensaktivistin bekannt. Sie kombiniert arabische Musik, mit der sie aufgewachsen ist, mit verschiedenen Stilen aus Ost und West. Idan Toledan ist ein vielseitiger Komponist und Multiinstrumentalist auf Gitarre, Oud und Akkordeon. Er spielt in verschiedenen Gruppen in Israel und im Ausland, schreibt und arrangiert Musik für Theater und Film und ist Musikdirektor des Jüdisch-Arabischen Gemeindezentrums in Jaffa. Dort leitet er den gemischten Jugendchor "Voices of Peace". Er hat sein Studium für Musik und Musikpädagogik an der Universität Haifa abgelegt und spezialisierte sich in Sevilla auf Flamenco.
Die beiden Musiker werden von zwei exzellenten Instrumentalistinnen auf Cello und Perkussion begleitet.


Miriam Toukan – Gesang
Idan Toledan – Komponist, Gitarre, Oud, Akkordeon
Noa Vax – Perkussion
Racheli Galay – Cello

Logo
Das Konzert findet in der Neuen Synagoge statt!
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen
Bitte räumen Sie bei Ihrem Besuch des Konzerts genügend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Eingang ein.

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Night · Nepal

Neue Töne aus dem Himalaya

Freitag
24. Mai
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
night
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Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de

Night ist ein in Kathmandu ansässiges Musiker-Kollektiv, das sich 2006 gründete. Seit dem hat das Ensemble intensiv die Wurzeln nepalesischer Musik erforscht. Night konzentriert sich darauf, verlorene und gefährdete nepalesische Instrumente wieder zu beleben und neue Klänge zu schaffen, die im nepalesischen Erbe verwurzelt sind. So wurde Night im vergangenen Jahrzehnt zu einer tragenden Säule für die Renaissance von Folk, höfisch-klassische und spiritueller Musik.

Nepal hat über Einhundert verschiedene Ethnien und Sprachen und die Landschaft verändert sich dramatisch von Süden nach Norden und von Osten nach Westen. Die ist die Inspirationsquelle für Lieder in verschiedenen Sprachen und Dialekten und für eigene, neue Ideen mit Bezug zum Leben der Menschen im heutigen Nepal einfließen.

Die meisten Stücke entstehen vor Ort bei längeren Aufenthalten der Musiker bei den Menschen in den Dörfern der verschiedenen Regionen. Nachdem sie sich über eine gewisse Zeit mit einer Melodie, einem Lied oder einem Trommelrhythmus befaßt haben, fangen die Musiker langsam an, seine tiefere Bedeutung zu spüren und zu verstehen. Die Stücke spiegeln die Probleme der wirtschaftlich marginalisierten Bevölkerung in der nepalesischen Gesellschaft oder die alltäglichen Herzensangelegenheiten der Menschen in den Städten und auf dem Land.

Dabei respektieren die Musiker die uralten, reichen Musiktraditionen und die kulturelle Vielfalt des Landes, indem sie sich mit den Möglichkeiten einer neuen klanglichen Gestaltung der traditionellen akustischen Instrumente und der spirituellen Bedeutungen von Rhythmen und Melodien befassen. So treffen sie das Interesse der jungen Generation des nepalesischen und internationalen Publikums!ielt.


Jason Kunwar – Sarangi, Bambusflöten, Piwancha, Tungna, Banjo, Gesang
Sudhir Acharya - Maadal, Dhime, Nagara, Tyamko, Chatkauli
Niraj Shakya – Tungna, Murchunga
Shiva Kumar Khatri – Paluwa Blätter, Gesang
Sugama Gautam – Gesang

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Sakili · Rodrigues Island

Kreolische Klänge aus dem Indischen Ozean

Freitag
21. Juni
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Sakili
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   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de

Auf den Spuren der reichen Klänge des Indischen Ozeans bietet die in Deutschland wenig bekannte Insel Rodrigues überraschende Entdeckungen: 2017 wurden die Sega Rhythmen aus Rodrigues auf die UNESCO Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die als Sega Tambour bezeichnete Aufführungsform ist eine pulsierende Mischung aus Musik, Gesang und Tanz mit Ursprüngen in den vor allem afrikanisch geprägten Sklavengemeinschaften.

Sega wird auf Rodrigues immer und überall gespielt: zu Hause und auf der Straße, mitmachen kann jeder – unabhängig vom Alter, Geschlecht oder Status. Ursprünglich war Sega ein Ausdruck des Widerstands der Sklaven gegen die Kolonialherren und gleichzeitig eine ritualisierte Form, um Konflikte untereinander zu thematisieren und soziale Lösungen zu finden. So wird das Repertoire, die Techniken des Instrumentenbaus, die Tänze und ihre Bedeutungen seit über 200 Jahren in den großen Musikerfamilien der Insel weitergegeben. Heute proben aber auch zahlreiche professionelle und semi-professionelle Musikgruppen in Gemeindezentren, um mit Sega Aufführungen bei touristischen Präsentationen und auf internationalen Festivals ihr Einkommen zu verdienen.

Das Trio Sakili lebt in einer ruhigen, ländlichen Gegend der Hauptstadt. Vallen Pierre Louis ist auf Rodrigues ein bekannter und geschätzter Banjo Spieler. Prosper gehört zu einer der wichtigen Musikerclans der Insel und ist unbestritten der beste traditionelle Perkussionist, der auch die kraftvolle Stimme mit warmen Timbre von Sakili ist. Der Dritte im Bunde, Ricardo Legéntile spielt das charakteristische Melodie-Instrument der Insel, das Akkordeon. Das Repertoire und die Feinheiten der Spieltechnik werden bereits seit mehreren Generationen in seiner Familie von Vater auf Sohn weitergegen, wohingegen seine Mutter Yolande Legentile zu den bekannten Vorsängerinnen, den Mareshals des Sega auf Rodrigues gehört.

In der Musik von Sakili spiegelt sich die Geschichte der Insel zwischen europäischen und afrikanischen Einflüssen wieder: Walzer, Polka, Masurka, Scottish vermischen sich harmonisch mit den Sega Tambour Rhythmen in der Tradition afrikanischer Sklaven. Und weil die Globalisierung auch in den Weiten des Indischen Ozeans Einfluß hat, finden sich in einigen Liedern natürlich auch Berührungspunkte mit dem Hier und Jetzt.


Vallen Pierre Louis – Banjo
Francis Prosper – Rahmentrommel, Gesang
Ricardo Legentile – Akkordeon

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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Jubiläum! 1619 – 1989 – 2019

Convivium musicum Gelsenkirchen · 30 Jahre Alte Musik

Sonntag
7. Juli
17 Uhr

12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

negwer & grunwald
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.
www.gelsenkirchen-barock.de


Zwei Sängerinnen und ein Lautenist hatten Ende 1988 die Idee, ein Ensemble für Alte Musik zu gründen. Im Frühjahr 1989 stieß ein Gambist zu den dreien. Der Gambist brachte eine Flötistin mit. Bald folgten erste Auftritte in Essen und Gelsenkirchen. Am 28. Oktober 1989 gab Convivium musicum sein erstes Konzert in der evangelischen Kirche von Gelsenkirchen-Heßler. Seit 30 Jahren ist das Ensemble, dem Ulrich Schumacher (Viola da Gamba) und Ingo Negwer (Lauten) bis heute angehören, ein fester Bestandteil der Gelsenkirchener Kulturszene. In seiner Heimatstadt konzertiert Convivium musicum regelmäßig in der Bleckkirche im Rahmen der eigenen Konzertreihe Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet.

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens rückt Convivium musicum Gelsenkirchen in seinem Jubiläumskonzert weitere Jubilare in den Mittelpunkt seines Programms mit italienischer Musik des Frühbarock: Claudio Monteverdi veröffentlichte 1619, vor 400 Jahren, sein siebtes Madrigalbuch. Es war das Geburtsjahr einer der bedeutendsten Komponistinnen der europäischen Musikgeschichte: Barbara Strozzi (1619-1677). Im selben Jahr wurde auch Johann Rosenmüller (1619-1684) geboren, der sich viele Jahre in Venedig aufhielt, in der auch Monteverdi und Strozzi wirkten.


Convivium musicum Gelsenkirchen (1989-2019)
Renata Grunwald (Sopran), Hagen-Goar Bornmann (Blockflöte), Johanna Kloppert (Blockflöte, Barockvioline), Ulrich Schumacher, Heike Sierks, Gisela Uhlen-Tuyala (Viola da Gamba), Jörg Hilbert (Arciliuto), Ingo Negwer (Theorbe, Barockgitarre)


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02/2019 H I bu P M TT K G L Ko OK