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Programm

 

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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Barbora Hulcova & Fernando Olivas (Lauten & Theorbe)

Podium junger Talente

Sonntag
5. März
18 Uhr

12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Hulcova
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.
www.gelsenkirchen-barock.de

Mit seinem ersten Konzert des Jahres 2017 bietet Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet zwei Nachwuchskünstlern eine Bühne. Barbora Hulcova und Fernando Olivas spielen in der Bleckkirche Lautenmusik von John Dowland, Alessandro Piccinini, Giovanni Girolamo Kapsberger und Robert de Visée.

Barbora Hulcova wurde in Prag geboren. Seit dem Sommer 2016 studiert sie bei Jan Cizmar Laute an der Janacek-Akademie für Musik und darstellende Kunst in Brünn (Brno, Tschechische Republik).
Fernando Olivas stammt aus Mexiko. Zurzeit studiert er Laute bei Prof. Joachim Held an der Akademie für Alte Musik Bremen.

Barbora Hulcova und Fernando Olivas werden ihr Konzertprogramm während der WinterAkademie vom 27. Februar bis 4. März 2017 an der Akademie für Alte Musik Bremen zusammen mit Prof. Joachim Held vorbereiten und anschließend in der Gelsenkirchener Bleckkirche präsentieren.
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Musik
Aus den Tiefen der Seele
Maxim Kowalew Don Kosaken

Kirchengesänge, Volksweisen & Balladen aus Russland

Mittwoch
15. März
19 Uhr

VVK 19,- / AK 22,-

Hinweis: Über das Büro der Bleckkirche können keine Karten reserviert werden. Wenden Sie sich bitte an eine der Vorverkaufstellen oder an das Konzertbüro Engels (siehe links).

nun
Veranstaltet durch
Engels Konzertbüro GmbH, Köln
Tel. 0221 - 9230261

Vorverkausstellen unter
www.kosaken.de

Kartenvorverkauf in Gelsenkirchen:
LeserLaden WAZ, Ahstr. 12
ADAC, Daimlerstr. 1

Gelsenkirchen-Buer:
WAZ -Leserladen, Hochstr. 68
Ticketcenter, Hagenstr. 15
Der in Danzig geborenen Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Sein Vater war Pianist ,seine Mutter Gesanglehrerin. Nach dem Gesangstudium an der Musikhochschule in Danzig, folgte eine Vielzahl von Opernengagement und seine Popularität wuchs. Es folgten Auftritte in West- Europa, den USA und Israel. Ab 1994 sang er in einem Chor aus dem sich später die Maxim Kowalew Don Kosaken herauskristallisierten.

Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Im Übrigen richtet sich das sakrale Programm nach der jeweiligen Jahreszeit. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Singend zu beten und betend zu singen.
Auch im neuen Konzertprogramm dürfen Wunschtitel wie "Abendglocken", "Stenka Rasin", "Suliko" und "Marusja" natürlich nicht fehlen.
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
The Tcha Limberger Family Trio · Belgien/Ungarn

Meistermusiker der Manouches

Freitag
17. März
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Limberger
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de





Auch wenn die Geschichte und Lebenssituation der Roma in den verschiedenen Regionen und Ländern Europas sehr unterschiedlich ist, so sind die Sprache Romanes mit all ihren Dialekten, Handwerkskünste und vor allem ihre Musik Bezugspunkte gemeinsamer Identität. In diesem Kulturerbe ankert Wissen und Sein, das von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet wird.

Legendär ist die kreative Offenheit der Roma gegenüber anderen Kulturen. Wo immer Roma in Europa leben, haben sie Motive und Traditionen anderer Kulturen aus ihrem Lebensumfeld übernommen und an ihre eigene Kultur angepasst. Das westlich-europäische Konzept von Heimat als fest verortete Beziehung zwischen Mensch und Raum löst sich bei den Roma vollständig auf und hat keine Bedeutung.

Tcha Limberger wurde in eine Familie von bekannten belgischen Roma-Musikern geboren und wuchs auf in einer Welt des Gypsy Swing im Stil des Django Reinhardt. Mit dreizehn Jahren begann er mit dem belgischen Komponisten Dick Vanderharst Komposition zu studieren. Mit seinem Mentor, dem legendären Sandor Neti, erlernte er die Musik von Kalotaszeg, einer multikulturellen Region in Transsylvanien, und den Magyar Nota Stil von Budapest mit dem gefeierten Primas Horvat Bela. Tcha Limberger ist einer der wenigen Musiker von Weltklasse, der als Komponist und Multi-Instrumentalist jenseits aller Genres hoch respektiert ist.

Das Tcha Limberger Family Trio vertritt musikalisch eine Seitenlinie des Piotto Familienorchesters, das vor allem Operetten sowie ungarische und russische Melodien spielte. Limburgers Trio hingegen präsentiert Manouche-Musik, die die Musiker von Tcha's Großvater Piotto geerbt haben und konzentriert sich auf fast vergessene Lieder der Roma aus dem Karpatenbecken.


Tcha Limberger – Geige, Gitarre
Benjamin Clement – Gitarre, Gesang
Vilmos Csikos – Kontrabass

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LutherMusik
Luther
Die Apostel Gottes
Jessica Burri · Sopran & Dulcimern

Frauenportraits der Reformation

Sonntag
26. März
18 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Burri
in Kooperation mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE
Die in Deutschland lebende us-amerikanische Musikerin Jessica Burri nimmt sich in ihrem neuen Programm eines weitgehend in Vergessenheit geratenen Teils der Reformationsgeschichte an: der Bedeutung von Frauen zur Zeit der Reformation. Unter dem Titel "Die Apostel Gottes" stehen die Streitbriefe dreier Frauen auf dem Programm, die ihre besondere Sicht auf das historische Geschehen ausdrücken. Ihnen gegenübergestellt werden die Antworten dreier ihrer männlichen Widersacher.

Jessica Burri trägt Auszüge dieser Briefe vor, in denen die Frauen zum Ausdruck brachten, wie viel ihnen die Reformation bedeutete. Die Männer waren empört und zutiefst verunsichert, was anhand der Beleidigungen den Frauen gegenüber klar wird. Argula von Grumbach verlor letztendlich ihre Existenz. Katharina Zell stritt sich mit einem ehemaligen Schützling ihres Mannes. Ursula Weyda prangerte den Lebenswandel des Abts Simon von Pegau an und wurde schwer angegriffen. Alle drei Frauen brachten theologische Begründungen in die reformatorische Debatte ein und betonten vor allem die neue Bedeutung der Bibel als alleiniger Richtschnur für das christliche Leben.

Das Programm wird abgerundet mit Kirchenliedern der Zeit, unter anderem aus Bet- und Gesangbüchern, herausgegeben von Katharina Zell, die vermutlich seit dem 16. Jh. nicht mehr zu Gehör gebracht wurden.

Jessica Burri kam nach dem Besuch der Eastman School of Mus (New York, USA)nach Köln, um ihre Ausbildung fortzusetzen. Im Laufe ihrer langjährigen Arbeit als Opern- und Konzertsängerin spezialisierte sie sich auf selbst komponierte und arrangierte Lieder auf dem Dulcimer, einem altenglischen Saiteninstrument. Ihr Repertoire reicht dabei von Stücken des Mittelalters bis hin zu denen des 20. Jahrhunderts.

Jessica Burri · Sopran & Dulcimer
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Vardan Hovanissian & Emre Gültekin · Belgien

Armenischer Duduk trifft anatolische Saz

Freitag
14. April
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Vardan
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de

Wenn sich melancholische Klänge der armenischen Oboe Duduk mit den sensiblen Schwingungen der türkischen Bardenlaute Saz kunstvoll verweben, dann sind aufgeklärte Künstler die Meister der Zeremonie, die ein tragisches Kapitel der Weltgeschichte musikalisch transzendieren.

Vardan Hovanissian lernte unter dem grossen Duduk Meister Khachik Khachatryan in der armenischen Hauptstadt Yerevan und entwickelte sich seit dem zum talentierten Botschafter der uralten Oboe aus Aprikosenholz, die die Seele Armenien representiert. Vor mehr als zehn Jahren fand er einen musikalischen Seelenverwandten in Emre Gültekin, der von Talip Özkan und seinem Vater, dem Barden Lütfü Gültekin in die Kunst der anatolischen Saz initiiert wurde.

Eine Freundschaft kann Grenzen überwinden. So ist "Adana", der Titel ihrer gemeinsamen CD und ihres Konzertprogramms kein blosser Verweis auf die Stadt, in der vor einem Jahrhundert die armenische Tragödie des Genozid stattfand. Adana steht auch für die Hoffnung der Musiker, dass Armenier, Kurden und Türken in Harmonie leben können. Adana symbolisiert Versöhnung und Freundschaft zwischen Kulturen, die viele Gemeinsamkeiten und Wurzeln haben. Das harmonische Spiel der armenischen und türkischen Liedtexte mit dem melancholischen Ton des armenischen Duduk und der Virtuosität der kurdisch-anatolischen Saz zeigt, dass es machbar ist, die Geschichte in etwas Positives zu verwandeln.


Vardan Hovanissian – Duduk
Emre Gültekin – Saz, Baglama, Gesang

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Musik
Gesänge der russisch-orthodoxen Kirche
Vocalensemble Victor Gerassimez

Benefizkonzert für den Förderverein Essener Telefonseelsorge e.V.

Sonntag
7. Mai
18 Uhr
Eintritt frei (unterstützende Spenden erbeten)
Gerassimez
Telefonseelsorge

Zuhören. Helfen. Fördern.

Die beiden Essener Telefonseelsorgestellen sind rund um die Uhr für alle Menschen in Not und mit einem Wunsch nach einem seelsorgerlichen Gespräch erreichbar. Die Anrufenden stoßen dabei stets auf ein offenes Ohr, gleich aus welcher persönlichen Notlage heraus sie sich melden. Im Jahr 2014 haben die beiden Stellen zusammen ca. 38.000 Anrufe entgegen genommen, das entspricht etwa 104 Anrufe pro Tag. Die Menschen auf der anderen Seite des Telefons arbeiten in der Regel ehrenamtlich.

Der Förderverein Essener TelefonSeelsorge e. V. (FETS) wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, dieses so wichtige gesellschaftliche Engagement zu unterstützen, die Arbeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und vor allem ihre qualifizierte Aus- und Weiterbildung, die für die praktische Seelsorgearbeit am Telefon unverzichtbar ist, zu fördern.

Seit einigen Jahren schon unterstützt das Vocalensemble Victor Gerassimez mit Benefizkonzerten die Arbeit des Vereins und präsentiert ein Programm mit Gesängen aus der russisch-orthodoxen Kirche.

Die Musik in der Ostkirche ist von der Tatsache beeinflusst, dass im Gottesdienst keine Musikinstrumente verwendet werden. Die menschliche Stimme allein soll Träger des Wortes sein. Die Musik als Kunstwerk steht immer im Dienste des Wortes. So sind die Gesänge, wenn sie nicht nur einstimmig sind, in ihrer harmonischen Struktur eher einfach gehalten und von Melodiewiederholungen geprägt, was zu einem sehr meditativen und beruhigenden Charakter führt. Die Gleichstimmigkeit im "Vocalensemble Victor Gerassimez" als reines Männerensemble verstärkt diese Wirkung erheblich.

Lassen Sie sich berühren von einer Klangwelt, die ähnlich wie die Ikonen byzantinischen Tradition ein Fenster in himmlische Sphären zu öffnen vermag.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung der Arbeit der Telefonseelsorge sind willkommen.

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Badakhshan Ensemble · Tadjikistan

Badakhshan Ensemble · Tadjikistan

Freitag
19. Mai
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Badakhshan
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de

Das Badakhshan Ensemble hat sich nach der Bergregion benannt die poetisch und in persischer Sprache bekannt ist als Bam-i Dunya, dem 'Dach der Welt'. Es ist die am dünnsten besiedelste östliche Region Tadjikistans, die bis an den Nordosten Afghanistans reicht. Dort eingebettet in eine Reihe von Flusstälern, die aus dem Pamir-Gebirge kommen, liegen Dutzende von kleinen Siedlungen, die eine lebendige Tradition eines hingebungsvollen Gesangs pflegen und besinnliche Instrumentalmusik und Tanz kultiviert haben.

Badakhshani Musik und Tanz stellen eine besondere und eigenständige kulturelle Praxis in Zentralasien dar, die durch die Geographie, Geschichte, Sprache und Religion geprägt sind. Im tadjikischen Badakhshan sind die majestätischen Pamir Höhen nur geringfügig niedriger als im Himalaya. Eine Folge der kulturellen Isolation ist die Erhaltung der sogenannten Pamiri Sprachen. Sie gehören zur östlichen iranischen Sprachfamilie und werden nicht in literarischen Formen verwendet.

Das Badakhshan Ensemble war die Idee von Soheba Davlatshoeva, einer jungen und aktiven Sängerin und Tänzerin, die in einer kleinen Stadt am Ghund Fluss aufgewachsen ist.

Das Repertoire des Badakhshan Ensemble umfasst eine Vielzahl von musikalischen Stilen und Genres, und jeder entspricht einer der Rollen, die das Ensemble in der Gemeinschaft erfüllt. Die typischste dieser Rollen ist es, für die Musik auf Hochzeitfesten zu sorgen.

Eine weitere Bedeutung haben die andächtigen Lieder, die bei einer Vielzahl von Ritualen aufgeführt werden. Dazu gehören nächtliche Versammlungen nach dem Tod eines Dorfmitglieds, Gebetstreffen und Feiern verbunden Nowruz (traditionelles Neujahr) und Ramadan. Die meisten Bewohner in Badakhshan sind Ismaili Schiiten.


Sohiba Davlatshoeva – Gesang, Daf, Tanz
Aqnazar Alovatov – Gesang, Pamiri Rubab
Mukhtor Muborakadamov – Pamiri Setar
Khushbakht Niyozov – Afghanische Rubab, Daf

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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Convivium musicum Gelsenkirchen

Un Concert royal – Barockmusik aus Frankreich

Sontag
21. Mai
18 Uhr

12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Negwer
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.
www.gelsenkirchen-barock.de

Ende des letzten Jahres begeisterte Hagen-Goar Bornmann aus Velbert das Publikum in der Bleckkirche sowohl als virtuoser Blockflötist wie auch als versierter Sänger. In diesem neuen Programm von Convivium musicum Gelsenkirchen widmet er sich nun zusammen mit Heike Sierks (Viola da Gamba) und Ingo Negwer (Theorbe, Barockgitarre) der französischen Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts.

Elegante Melodien und feine Rhythmik zeichnet die Kammermusik vom Hofe des "Sonnenkönigs" Ludwigs XIV. aus. Das gilt gleichermaßen für die Flötenmusik eines Anne Danican Philidor oder Michel de la Barre, die Werke für Viola da Gamba von Marin Marais oder die Kompositionen für Gitarre und Theorbe von Robert de Visée. Doch schon sein Vorgänger Ludwig XIII. hatte einen ausgeprägten Sinn für das Außergewöhnliche, wie z. B. die spanischen oder italienischen Airs de Cour von Étienne Moulinié zeigen – Lieder mit obligater Gitarrenbegleitung.


Hagen-Goar Bornmann - Blockflöten
Heike Sierks - Viola da Gamba
Ingo Negwer - Theorbe, Barockgitarre

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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Boxgalopp · Deutschland

Neue fränkische Stücke von den Helden des Antistadl

Freitag
16. Juni
20 Uhr

10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
Boxgalopp
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   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE


Organisation alba kultur, Köln

albaKultur

www.klangkosmos-nrw.de

Seit 2003 laden Musiker der alternativen, innovativen Szene traditioneller Musik in Franken regelmässig zu grossen Volxmusik-Parties (mit X !) ein, um dem Fake-Folk-Schlager-Stadl des Fernsehen gehörig den Marsch zu blasen. Denn: Volxmusik ist Rock'n'Roll und der wird im Antistadl getanzt und gespielt ! Mit dabei ist stets – neben der Kapelle Rohrfrei auch das Quartett Boxgalopp, was man auch im preisgekrönten WDR Film "Sound of Heimat" bewundern kann.

Boxgalopp hat sich dem wilden, frechen und ungestümen Musizieren verschrieben. Dabei sehen sich die vier Musiker in der Tradition legendärer Musikanten und Bänkel-Sänger vergangener Generationen: sie greifen Melodien aus Franken auf, lassen sich inspirieren von musikalischen Begegnungen aus anderen Regionen der Welt, verpanschen die Klänge mit höchster Meisterschaft und zaubern daraus wunderschöne Musikstücke zum Tanzen, Zuhören und Mitsingen. Kein Wunder also, dass auf Boxgalopp-Konzerten 20-bis 80-Jährige fröhlich wippen, hüpfen und miteinander tanzen.

Boxgalopp beschäftigt sich mit vertraut-seltsamen und unglaublichen Geschichten aus der Mitte Europas am Weisswurst-Äquator. Ihre Stücke heissen "Erdbeerwalzer", "Liederliche Sprünge" oder auch "Sex in Bullenheim", einer 1891 geschriebenen Francaise, die bis heute lustspendend frischl wirkt - nicht nur im fränkischen Winzerort nach dem Genuss einiger Gläschen aus dem Bocksbeutel.

Kopf der Antistadl-Bewegung und auch von Boxgalopp ist David Saam. Er ist familiär vorbelasteter Volksmusiker (sein Vater gehört zu den Urgesteinen fränkischer Musik) und Ethnomusikwissenschaftler. Zunächst begann er sich in Bamberg für die Fernweh-Klänge zu interessieren und die Musikkulturen der Welt zu studieren. Über den Umweg fern-exotischen Kulturen entdeckte er dann die eigenen Musiktraditionen und begann sie mit anderen Ohren zu hören. Nach einem Auslandsjahr in Finnland und intensiven Begegnungen mit den Protagisten der innovativen nordischen Folkszene, hat er sich dann vollständig dem fränkischen Neuland vor der Haustüre verschrieben: seit dem erforscht er den Klang und das Repertoire seiner fränkischen Vorfahren und experimentiert, wie diese musikalischen Wurzeln klingen sollen, um vom multikulturellen urbanen Publikum heute genau so heldenhaft gefeiert zu werden, wie die Konzerte der Musikanten der Vor-Digitalen-Zeit. Das Geheimnis : David Saam und Boxgalopp lieben es, Musik mit und unter Menschen zu machen - im Wirtshaus genauso gern wie im Konzertsaal oder unter freiem Himmel!

Seit 2010 gehört David Saam auch zum Moderatorenteam der Redaktion Volksmusik des Bayerischen Rundfunk, Studio Franken, wo er regelmässig die angesagtesten fränkischen Klänge zwischen Bamberg, Würzburg, Nürnberg und Bayreuth präsentiert.


Carolin Pruy-Popp – Violine & Gesang
Katharina Bauer - Klarinette & Gesang
Res Richter – Klarinette, Cornemuse du Centre, Fränkischer Bock, Gesang
David Saam – Akkordeon, Gesang
Christoph Lambertz - Bass, Klarinette, Dudelsack & Gesang

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LutherMusik
Luther
Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Renata Grunwald & Convivium musicum Gelsenkirchen

Georg Philipp Telemann – Konzert zum 250. Todestag

Sonntag
25. Juni
17 Uhr

12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

grunwald
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.
www.gelsenkirchen-barock.de


Gefördert durch das Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen


StadtGE

Georg Philipp Telemann wurde am 24. März 1681 in Magdeburg geboren. Er starb am 25. Juni 1767 in Hamburg, wo er seit 1721 als Director Musices wirkte. An seinem 250. Todestag ehrt Convivium musicum Gelsenkirchen den bedeutenden deutschen Barockkomponisten mit Kammermusik, Kantaten und Arien. Neben der Sängerin Renata Grunwald wirken mit Hagen-Goar Bornmann (Blockflöten), Heike Sierks (Viola da Gamba), Andreas Boos (Orgel und Cembalo) und Ingo Negwer (Laute).



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